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alle in 2020 geplanten Veranstaltungen fallen aus

Baukultur

ArchitekturfĂĽhrer zu
Anton van Norden

Der Burgberg in Peine

Führung von Dr. Jens Binner (Sonntag 08.11.2020, 14:00 Uhr), fällt aus!

Die Reichspogromnacht in Peine ENTFĂ„LLT

Die Ereignisse der Reichspogromnacht in Peine lassen sich sehr genau nachvollziehen. Vor allem die Akten des Nachkriegsprozesses um die Ermordung des 17-jährigen Hans Marburger bieten dazu reichlich Material. In ihnen werden die Tatorte und Täter jener Stunden akribisch dokumentiert. Der Rundgang führt zu den zentralen Stationen des Geschehens: die Polizeiwache als Ort der Planung und Organisation, Wohn- und Geschäftshäuser jüdischer Familien, die zerstört und geplündert wurden, Gaststätten und Geschäfte, aus denen alles beobachtet wurde, die Synagoge als Ort des Mordes und der Brandstiftung. Es wird deutlich, dass die Taten im Zentrum der Kleinstadt Peine und somit vor aller Augen stattfanden. Die Täter waren nicht nur SS-Männer aus Braunschweig, sondern genauso SS-Angehörige aus angesehenen Peiner Familien.

Eine Veranstaltung des Arbeitskreis Andere Geschichte e. V. Braunschweig, Die Teilnahme an den Spaziergängen ist kostenlos, Spenden zur Unterstützung sind aber sehr willkommen.
Coronabedingt müssen TeilnehmerInnen, die zu verschiedenen Hausständen gehören, während der Führung einen Abstand von 1,5 m halten. Jede teilnehmende Person ist verpflichtet eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Weitere Themen

Neue Veröffentlichungen

Heimatvereine im Landkreis Peine

Lokalgeschichte und Nationalsozialismus

KHB-Jahresprogramm


Sie können virtuell  Sie einem Stadtrundgang mit Ralf Holländer bei TV 38 teilnehmen

Band VIII der Schriftenreihe des Kreisheimatbund Peine e.V.:

212 Seiten mit vielen farbigen Abbildungen, 9,90 €

zu beziehen im Kreismuseum Peine oder ĂĽber den Kreisheimatbund Peine.

Die mittelalterlichen
STADTGRĂśNDUNGEN von 
PEINE und ROSENTHAL
Beiträge zur mittelalterlichen Siedlungsentwicklung
im Raum Peine

Die theoretisch erscheinende Debatte um den Prozess der Stadtgründung ist nicht nur für die Bestimmung von Jubiläumsjahren wichtig, sondern spielt auch eine große Rolle für die historische Selbstvergewisserung unserer Region. Was steckt hinter den konkurrierenden Gründungen der beiden Städte Rosenthal und Peine? Warum wird Peine Anfang des 13. Jahrhunderts gegründet? Welche Beziehungen gibt es zu Entwicklungen auf Reichsebene? Die drei Beiträge des Bandes VIII befassen sich aus unterschiedlicher Perspektive und mit interdisziplinärer Methodik mit der mittelalterlichen Siedlungsentwicklung im Raum Peine.

Thomas Budde, der wohl beste Kenner der Archäologie des Landkreises, begründet aus der Perspektive seines Faches das Jahr 1218 als Zeitpunkt der Gründung der Stadt Peine.

Bernd Ulrich Hucker, Professor i.R. der Universität Vechta, unterstützt aus der Interpretation der vorliegenden Urkunden das Stadtgründungsjahr 1218. Außerdem ordnet er die Gründung in das damalige Herrschaftsgeflecht des Kaisers Otto IV. ein.

Der Archäologe Dr. Thomas Küntzel wiederum legt die engen Wechselbeziehungen dar, die es zwischen der Gründung der Stadt Peine und der Entwicklung Rosenthals vom Dorf zur Stadt und dann wieder zum Dorf gegeben hat. Im Ergebnis eröffnet sich ein neuer Blick auf das heute zur Stadt Peine gehörende Rosenthal.

Aus allen drei Beiträgen wird deutlich, dass es sich auch bei lange zurückliegenden Ereignissen um das Ergebnis vielschichtiger Aushandlungsprozesse und Kompromisse handelt und die „gute alte Zeit“ häufig genauso unüberschaubar und abrupten Änderungen unterworfen war, wie die heutige.

Dieser neue Band der Schriftenreihe des Kreisheimatbundes Peine e.V. schafft die Voraussetzung dafĂĽr, dass Peine bei ĂĽberregionalen Debatten ĂĽber StadtgrĂĽndung und -entwicklung im Mittelalter als Beispiel herangezogen werden kann. Insofern handelt es sich um einen fundamentalen neuen Beitrag zur Stadtgeschichte, der fĂĽr viele Jahre Bestand haben wird.

TV38 Kompakt vom 11.09.2020
Der Beitrag zu Peine beginnt bei 11:40


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Am Markt 16-18

Der Markt soll sein Gesicht verändern - die Marktapotheke und die Gebäude rechts und links daneben sollen abgerissen werden.

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