aktuelle Veranstaltungen

Vortrag Montag, 3. Juni:

Baukultur

Architekturf├╝hrer zu
Anton van Norden

Der Burgberg in Peine

Weitere Themen

Neue Ver├Âffentlichungen

Heimatvereine im Landkreis Peine

Lokalgeschichte und Nationalsozialismus

KHB-Jahresprogramm

Steinbr├╝ck, Burg, Fassadenaufma├č des "Zwischenbaus" (Foto: NLD)

Dr. Markus Blaich
Nieders├Ąchsisches Landesamt f├╝r Denkmalpflege

Burgenforschung in Niedersachsen

Burgen sind wohl eines der faszinierendsten Zeugnisse zur mittelalterlichen Geschichte. Dabei stehen Phantastereien ├╝ber Folterkammern neben Berichten zu Belagerungen oder Abfallreste aus Aborten. Doch wie viele mittelalterliche Burgen gibt es Niedersachsen eigentlich? Was wissen wir tats├Ąchlich ├╝ber sie, und wie kann man sie erforschen? Dr. Markus Blaich, stellvertretender Leiter der Abteilung Arch├Ąologie am Nieders├Ąchsischen Landesamt f├╝r Denkmalpflege, wird auf Einladung des Kreisheimatbundes Peine in seinem Vortrag schildern, wie Arch├Ąologie, Geographie und Geschichtswissenschaft helfen k├Ânnen, das Geheimnis unserer Burgen des 8.-15. Jahrhunderts zu entschl├╝sseln.

Der Vortrag findet am Montag, dem 3. Juni 2019 im Kreismuseum Peine, Stederdorfer Str. 17 statt und beginnt um 19:30 Uhr.

Der Eintritt ist f├╝r alle Interessierten frei.


Jahresprogramm 2019

Vortr├Ąge 2019

Formular Beitrittserkl├Ąrung


Am Markt 16-18

Der Markt soll sein Gesicht ver├Ąndern - die Marktapotheke und die Geb├Ąude rechts und links daneben sollen abgerissen werden.

Schreiben Sie uns Ihre Meinung dazu: khb.peine@t-online.de

Band VIII der Schriftenreihe des Kreisheimatbund Peine e.V.:

212 Seiten mit vielen farbigen Abbildungen, 9,90 ÔéČ

zu beziehen im Kreismuseum Peine oder ├╝ber den Kreisheimatbund Peine.

Die mittelalterlichen
STADTGR├ťNDUNGEN von 
PEINE und ROSENTHAL
Beitr├Ąge zur mittelalterlichen Siedlungsentwicklung
im Raum Peine

Die theoretisch erscheinende Debatte um den Prozess der Stadtgr├╝ndung ist nicht nur f├╝r die Bestimmung von Jubil├Ąumsjahren wichtig, sondern spielt auch eine gro├če Rolle f├╝r die historische Selbstvergewisserung unserer Region. Was steckt hinter den konkurrierenden Gr├╝ndungen der beiden St├Ądte Rosenthal und Peine? Warum wird Peine Anfang des 13. Jahrhunderts gegr├╝ndet? Welche Beziehungen gibt es zu Entwicklungen auf Reichsebene? Die drei Beitr├Ąge des Bandes VIII befassen sich aus unterschiedlicher Perspektive und mit interdisziplin├Ąrer Methodik mit der mittelalterlichen Siedlungsentwicklung im Raum Peine.

Thomas Budde, der wohl beste Kenner der Arch├Ąologie des Landkreises, begr├╝ndet aus der Perspektive seines Faches das Jahr 1218 als Zeitpunkt der Gr├╝ndung der Stadt Peine.

Bernd Ulrich Hucker, Professor i.R. der Universit├Ąt Vechta, unterst├╝tzt aus der Interpretation der vorliegenden Urkunden das Stadtgr├╝ndungsjahr 1218. Au├čerdem ordnet er die Gr├╝ndung in das damalige Herrschaftsgeflecht des Kaisers Otto IV. ein.

Der Arch├Ąologe Dr. Thomas K├╝ntzel wiederum legt die engen Wechselbeziehungen dar, die es zwischen der Gr├╝ndung der Stadt Peine und der Entwicklung Rosenthals vom Dorf zur Stadt und dann wieder zum Dorf gegeben hat. Im Ergebnis er├Âffnet sich ein neuer Blick auf das heute zur Stadt Peine geh├Ârende Rosenthal.

Aus allen drei Beitr├Ągen wird deutlich, dass es sich auch bei lange zur├╝ckliegenden Ereignissen um das Ergebnis vielschichtiger Aushandlungsprozesse und Kompromisse handelt und die ÔÇ×gute alte ZeitÔÇť h├Ąufig genauso un├╝berschaubar und abrupten ├änderungen unterworfen war, wie die heutige.

Dieser neue Band der Schriftenreihe des Kreisheimatbundes Peine e.V. schafft die Voraussetzung daf├╝r, dass Peine bei ├╝berregionalen Debatten ├╝ber Stadtgr├╝ndung und -entwicklung im Mittelalter als Beispiel herangezogen werden kann. Insofern handelt es sich um einen fundamentalen neuen Beitrag zur Stadtgeschichte, der f├╝r viele Jahre Bestand haben wird.